Home
Wir über uns
Der Vorstand
News
Termine
Mitglied werden
Satzung
Spenden
Service
Geschichte
Gästebuch
Kontakt
Interessante Links
Impressum
Sitemap



Schon im Jahre 1917, als der Sozialverband (Reichsbund) als „Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten“ in Berlin gegründet wurde, verstand er sich als ein demokratischer und fortschrittlicher sozialer Interessenverband.

Die Gründung des Kriegsopferverbandes war eine Reaktion darauf, dass erstmals in einem Krieg die Kriegsbeschädigung mit ihren negativen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen für die Betroffenen zum millionenfachen Massenschicksal wurde.

Nach fünf Jahren hatten sich bereits 830.000 Mitglieder im Sozialverband (Reichsbund) organisiert, die nicht nur eine umfassende Versorgung der Opfer des 1. Weltkrieges, sondern insgesamt für den Aufbau einer sozialen und solidarischen Gesetzgebung eintraten und eine Politik für den Frieden forderte.

Als es in Deutschland überhaupt noch nicht üblich war, dass Frauen ihre Interessen in der Öffentlichkeit vertraten, engagierten sich bereits die ersten Frauen im damaligen „Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmern“. Schon vier Tage bevor am 19. Januar 1919 Frauen zum ersten Mal für die Wahl zum Deutschen Reichstag das Wahlrecht zugesprochen bekamen, hatte der Reichsbund beschlossen, auch Kriegerwitwen aufzunehmen. Der Vereinsname wurde geändert in „Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegshinterbliebenen“.

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten löste sich der Sozialverband (Reichsbund) im April 1933 auf.

Im November 1946 wurde der Sozialverband (Reichsbund) in Hamburg neu ins Leben gerufen. Die zunächst ansässige Bundesgeschäftsstelle in Hamburg wurde 1964 nach Bonn verlegt und befindet sich zwischenzeitlich wieder in Berlin.

Am 04. Juli 1947 wurde der „Reichsbund-Ortsverband Kisdorf“ von Erwin Thomssen und Hans Lohse gegründet. Den Vorsitz übernahm Herr Matzahn und leitete den Ortsverband bis zum 26. Juni 1952.

Der Ortsverband startete mit 20 Mitgliedern und seine Mitgliederzahlen wuchsen rasant und stetig an. Viele ehrenamtliche Mitstreiter haben sich in den vergangenen Jahren sehr aktiv für die Belange unserer Mitglieder eingesetzt, hervorzuheben sind hier die Leistungen von Adolf und Erika Danger (beide leider verstorben). Unser Ortsverband besteht z. Zt. aus über 500 Mitgliedern.